Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen

erkennen und helfen

Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Sie reicht von körperlichen Angriffen wie Schubsen oder Schlagen bis hin zu erzwungenen sexuellen Handlungen und psychischer Gewalt.

In den letzten Jahren hat die öffentliche und politische Wahrnehmung der mannigfachen Formen häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und deren gesundheitlichen sowie sozialen Folgen deutlich zugenommen. Studienergebnisse zeigen, dass das Ausmaß von Repressionen gegen Frauen bislang deutlich unterschätzt wurde. Daher ist die erforderliche Wachsamkeit für das Phänomen häuslicher Gewalt – im Bereich der frauenärztlichen und allgemein-medizinischen Praxis – besonders entscheidend und muss weiter aktiviert werden.

Ärztinnen und Ärzte sind häufig die ersten Ansprechpartner/innen für die Opfer. Die Zeitbild Stiftung hat deshalb mit Unterstützung des Bundesfamilienministeriums ein Zeitbild MEDICAL realisiert, das Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnostik, Dokumentation und den Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt unterstützt.

Ebenfalls Teil des Projekts ist ein Magazin, das Patientinnen ermutigt, über Gewalterfahrungen zu sprechen und sich Hilfe und Beratung zu holen.

Das Zeitbild MEDICAL ist ab sofort in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Russisch und Türkisch verfügbar und kann kostenlos bestellt werden.

Weitere Informationen unter: www.gesundheit-und-gewalt.de


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